Programm für Handeloh
- Absicherung des ländlichen Charakters von Handeloh durch verbesserte Bauleitplanungen, die ausdrücklich Rücksicht auf die Landwirtschaft beinhalten.
- Sanierung des Bahnhofs Handeloh statt deutlich teurerem Umbau zum Rathaus.
Mehr dazu:
Das Empfangsgebäude der Königlich Preußischen Eisenbahnverwaltung (KPEV) in Handeloh stellt den Planungsstand des Jahres 1899 dar. Dieses Gebäude zu einem Verwaltungsgebäude umbauen zu wollen ist finanziell ein Fass ohne Boden. Nicht nur, weil bauen im Bestand stets hohe Kostenrisiken mit sich bringt. Die Planung der bisherigen Ratsmehrheit will viele kleine Räume schaffen. Benötigt wird aber ein großer Raum für die Sitzungen der Ausschüsse. Vor lauter Umplanungsideen hat der Bürgermeister vergessen, die eigentlichen Probleme wie das latent undichte Pappdach und die undichten Dachrinnen (Frostschäden an nicht sauber gemachten Dachrinnen)sowie die Ausspülungen am historischen Pflaster zu beheben. So vernässen die Wände und das Dachgebälk immer mehr. Beim Stellwerk sind die Fenstereinfassungen schon morsch.
- Rückmietung des Gebäudes „Am Markt 1“ als Rathaus.
Mehr dazu:
Das Gebäude „Am Markt 1“ ist barrierefrei, hat öffentliche Toiletten, genügend Platz für die Verwaltung und ein großes Sitzungszimmer. Dieses kann auch von den hiesigen Vereinen genutzt werden. Es ist kein teurer Umbau erforderlich, alle Anforderungen an ein modernes Verwaltungsgebäude sind erfüllt. Der Mietzins ist marktüblich.
- Pflegekonzept für Liegenschaften und bewegliches Eigentum der Gemeinde.
- Schaffung von Elektroladesäulen und eines Servicepunktes für Wohnmobile am Bahnhof.
Mehr dazu:
Am Bahnhof gibt es neben den Stellplätzen entlang der Bahnhofstraße auch eine große freie Fläche, die ehemalige DB-Anlage. Hier wollen wir endlich weitere Parkplätze schaffen und vor allen Dingen die seit langem beschlossenen Elektroladesäulen für E-Autos bauen und einen Servicepunkt für Wohnmobile.

Wer eine Verringerung des kommunalen CO2 Fußabdruckes erreichen will, der muss nicht den Mitarbeiterinnen das Licht und die Heizung abdrehen, sondern er muss Angebote für emissionsarme Verkehrslösungen machen. Zum Beispiel mit dem E-Auto zur Bahn und dann umweltfreundlich mit der Bahn weiter. Und während der Abwesenheit kann das E-Auto an den Ladestellen aufgeladen werden. Das wollen wir wenn möglich ortsnah auch am Haltepunkt „Büsenbachtal“ in Wörme umsetzen.
Daneben bietet sich die Freifläche auch für einen Wohnmobilservicepunkt an. Also keine Wohnmobilstellplätze sondern eine kontrollierte Ver- und Entsorgung, die umweltfreundlich mit neuester Technologie allen Wohnmobilcampern einen vorschriftsmäßigen Betrieb ihrer fahrenden Ferienwohnung ermöglicht, statt anonym seinen Müll und seine Grauwässer in der Umwelt zu entsorgen. Alle dafür notwendigen Anschlüsse liegen auf der großen Freifläche seit Jahren bereit.
- Wiederherstellung des gemeindlichen Bauhofes an der Wörmer Straße.
- Neue touristische Ausschilderung.
- Finanzierung durch lokal gestellte Förderanträge bei Bund und Land.
Mehr dazu:
Wir wollen in der hiesigen Verwaltung eine Stelle schaffen, die sich nur um Förderprogramme und Zuschüsse seitens der öffentlichen Hand kümmert. Diese Mittel ermöglichen uns die Durchführung der oben geschilderten Maßnahmen.
- Umzug des Schwalbenhotels an einen geeigneten Standort.
Mehr dazu:

Gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Das Schwalbenhotel ist seit mehr als 5 Jahren verwaist, genauer gesagt, es wurde von den Schwalben nicht bezogen. Da nützt auch keine Ratsmehrheit.
Schwalben brauchen keine verkehrsgünstige Lage mit ÖPNV und Glasfaseranschluss, sondern Nahrung und Baumaterial. Beides ist an diesem Standort auf dem Dorfanger an der Kreisstraße und dem Bahnhof nicht gegeben. Daher kein Zuzug von Schwalben.
Statt gepflegter Grünfläche und Asphaltstraße brauchen Schwalben Lehm aus einem Teich oder einem Bachufer und als Nahrung Fliegen, wie sie bei der Großtierhaltung massenhaft vorkommen.
An dieser Stelle im Dorf können wir aber keine Rinder oder Pferde halten, keinen kommunalen Misthaufen vorhalten und auch keinen Lehmtümpel anlegen. Daher muss eine artgerechte Umgebung gefunden werden, zum Beispiel am Hollerbach (Handeloher Bach) Richtung Inzmühlen. Dort gibt es Baumaterial und Nahrung.
Wir wollen in unserem Sofortprogramm deshalb das Schwalbenhotel dorthin verlegen.
- Punktgenaue Förderung der lokalen Vereine und sonstigen Einrichtungen.
Mehr dazu:

In unserem schönen Bahnhofsgebäude hat sich das Kleiderstübchen eine gut frequentierte Anlauf- und Lagerstätte eingerichtet. Auch der Bürger- und Verkehrsverein kann im Güterschuppen seine zu sperrigen Sachen unterbringen. Das will die bisherige Ratsmehrheit ändern, in dem sie etwa ein drittel des Güterschuppens für Bürozwecke umnutzen will. Ob das Kleiderstübchen und der Verkehrsverein dann noch genug Platz haben?
Statt mehrere kleine Büros braucht die Gemeindeverwaltung einen großen Sitzungsraum, in dem alle 13 Ratsdamen und Herren nebst der gewünschten Zuhörerschaft zu ihren Ausschusssitzungen zusammenkommen können. Das geht im Güterschuppen nicht. Der ist nicht barrierefrei und auch nicht nach den heutigen Standards wärmegedämmt. Ein Gebäude eben, das 1899 von der Königlich Preußischen Eisenbahnverwaltung (KPEV) geplant und gebaut worden ist.
Wir wollen daher, dass nicht der Güterschuppen umgebaut wird, sondern dass das Kleiderstübchen und das Glücksrad des Bürger- und Verkehrsvereines dort nach wie vor ihre Anlauf- und Lagerstelle haben.
Wir wollen keinen Umbau des Bahnhofes sondern eine gebäudegerechte Nutzung, wie in den letzten 25 Jahren.
